Soziale Plattformen

Die Zahl der Menschen, welche sogenannte soziale Plattformen nutzen, steigt und steigt. Facebook ist wohl die Bekannteste. Millionen von Nutzern interagieren oftmals sogar täglich, mit den Menschen, die sie als Freund hinzufügten. Austausch von Nachrichten oder das Kommentieren und „Gefällt mir“ drücken sind nur einige Beispiele des Ablaufs von Facebook.
In dieser Erörterung möchte ich nun die Vor- und Nachteile derartiger Plattformen aufzählen und schlussendlich entscheiden, ob ich für oder gegen diese Entwicklung bin.

Je nach der gewählten Einstellung sind die Aktivitäten eines Nutzers für alle oder nur für die eigenen Freunde sichtbar. Dies kann zu einem großen negativen Punkt werden. Arbeitet man beispielsweise in einer Firma und schreibt in seinen Status, dass der jeweilige Leiter oder die Arbeit schlecht ist, verbreitet sich dies über die eigenen Freunde oft schnell bis zum Chef und derjenige, der die Nachricht veröffentlichte, bekommt Ärger.

Als Vorteil ist zu sehen, dass man viele neue Bekannte finden kann. Sucht man Menschen aus dem eigenen Ort oder durchstöbert die Freundeslisten seiner derzeitigen Facebookfreunde wird man durch die hohe Nutzeranzahl der Online-Plattform schnell fündig. Mit dem Austausch von Nachrichten lernt man sich immer besser kennen und trifft sich danach eventuell mit der oder den Personen im realen Leben.

Gegen die Nutzung von sozialen Plattformen spricht die Freigabe von persönlichen Daten. Name, E-Mail, Wohnort und Telefonnummer werden unter anderem preisgegeben. Viele solcher Seiten unterstützen des weiteren kleine Anwendungen. Bei der Benutzung dieser werden die Daten des Benutzers ebenfalls übertragen. Menschen, die gezielt auf der Suche nach derartigen Informationen sind, werden mit etwas Erfahrung online sicherlich fündig.

Nicht nur neue Bekanntschaften kann man finden, sondern auch alte pflegen. Nach einer Anmeldung sucht man sich die Personen aus dem Bekanntenkreis und befreundet sich auch online mit ihnen. So bleibt man mit diesen Personen in Kontakt, wenn man sie nicht mehr oder nur noch selten sehen kann. Auch für Schüler ist dies positiv. Diese können sich nach dem Unterricht weiter mit den Klassenkameraden unterhalten.

Der wohl schlimmste negative Punkt ist, dass eine Sucht nach Facebook und ähnlichen Seiten entstehen kann. Sehr viele Menschen schalten, sobald sie nach der Schule oder Arbeit nach Hause kommen, den Computer ein, öffnen ihre Internetplattformen und schließen diese nicht mehr, bis keiner ihrer Freunde mehr online ist. Aufgaben und eigentlich wichtigere Dinge werden vernachlässigt.

Das Argument, welches wohl am meisten für diese Webseiten spricht, ist die nahezu immer, kostenfreie Unterhaltung. Außer Bonusgeld für bestimmte Spiele zahlt man nichts, bekommt jedoch eine Menge geboten: Eine eigene Profilseite, auf der Informationen über sich, sowie die Aktivitäten stehen, die Möglichkeit mit anderen Personen zu interagieren, ihnen Nachrichten zu schreiben und noch vieles mehr. In „Social-Games“, wie Farmville auf Facebook, kann man zusammenarbeiten und seinen Freunden Geschenke zukommen lassen. Zur Entspannung nach einem anstrengenden Tag kann man eine solche Plattform sicher besuchen.

Schlussendlich kann ich über die sozialen Plattformen im Internet sagen, dass sie durchaus unterhaltsam und nützlich sein können. Dabei sollte man jedoch beachten, dass man nicht zu viel Zeit im Netz verbringt und sein reales Leben sowie Schule und Arbeit nicht vernachlässigt. Persönliche Daten sollten ebenfalls nur so weit veröffentlicht werden, wie man sie für die Registrierung benötigt. Passt man schließlich noch auf, was man auf Facebook oder ähnlichen Plattformen schreibt, kann dem Spaß nichts mehr im Weg stehen.

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