Zu sexy?

Der Text „Schule verbietet Hotpants und tiefe Ausschnitte“, erschienen am 17. Mai 2013 im Schweizer Online-Portal „20 Minuten“, handelt von den neuen Kleidungsvorschriften an der Sekundarschule in Embach.

Während in vielen anderen Lehranstalten die Kleidung im Sommer kürzer wird, ist in Embach eher das Gegenteil der Fall: Hotpants, tiefe Ausschnitte, bauchfreie Oberteile oder tief sitzende Hosen, bei denen man die Unterhose sieht, sind hier nämlich verboten. Neben dieser größernteils aufreizenden Kleidung sind ebenfalls Jogginghosen verboten. Hält man sich nicht an die Vorschriften, folgt eine Strafe. Diese neue Regelung birgt natürlich Vor-, sowie Nachteile.

Als Nachteil ist auf der einen Seite zu nennen, dass dadurch ein Teil der Individualität der Schüler und Lehrer verloren geht. Warum soll man nicht die Kleidungsstücke tragen dürfen, die man auch in seiner Freizeit anzieht? Vor allem Frauen wollen des Weiteren auch mit sexy Kleidung gezielt auffallen und Blicke auf sich ziehen, wie es mit anderer Kleidung nicht möglich wäre.

Doch der genannte Nachteil birgt auch positive Aspekte. Man sticht im Normalfall weder positiv noch negativ durch seine Kleidung hervor. Ähnlich, wie bei Schuluniformen, werden die Möglichkeiten der äußerlichen Gestaltung eingeschränkt. Dies bietet Menschen, welche eventuell nicht teure oder besonders hübsche beziehungsweise auffällige Kleidung besitzen eine bessere Möglichkeit, sich auf ein ähnliches Level, wie die „Konkurrenz“ zu stellen.

Aus persönlicher Sicht kann ich sagen, dass ich derartige Kleidervorschriften eher fraglich finde. Solange das Getragene als alltäglich angesehen werden kann, sehe ich hier auch kein Problem.

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