Irgendetwas Unstrukturiertes mit Kunst und Szenen

Warum ist es okay, Menschen oder Gruppen, die “über” einem selbst stehen anzugreifen?
Begibt man sich damit nicht auf das Niveau herab, welches man eigentlich verachtet?
Es funktioniert nicht, Marginalisierung und Privilegierung umkehren zu wollen. Am Ende dreht es nur “gut” und “böse” um. Fragt mal Programmierer, Endlosschleifen sind meistens nicht so nice.
“Und die Leute fragen sich ernsthaft warum sich unsere Szene nicht vereint.” – Swiss & Die Andern, Hassen oder Lieben
Klar vereinen sich nie irgendwelche “Szenen”, wenn man sich ständig nur gegenseitig angreift. Absolut jede “Szene” hat ihre eigenen Macken und Menschen, die darin negativ auffallen.
Klar, manchmal ist jede Diskussion verschwendete Zeit, aber Hass bringt doch genauso niemanden weiter.
Die “Oberschicht” wird weiter die “Unterschicht” verachten, wenn diese lieber aggressiv zurückschlägt anstatt auf neutraler Ebene zu kommunizieren.
Die “Unterschicht” wird weiterhin die “Oberschicht” verachten, weil diese nie den Sinn sehen wird, etwas zu verändern. Warum soll man auch etwas verändern wollen, wenn man für etwas attackiert wird, was andere vor einem verbockten?
Für wen sollte man etwas ändern? Für die Personen, die einen sowieso hassen werden?
Am Ende ist es doch egal, aus welchen Gründen man bevor- oder benachteiligt wird. Strukturierter Hass ist doof.

Warum ich mir so viele Gedanken über Aussagen von Menschen mache, die mich nicht kennen und die ich nicht kenne? I dunno.

Like. Ich bin selber absolut unperfekt – und das ist auch gut so. Ich wollte nie Teil irgendeiner Szene sein, weil ich in jeder zu viele Fehler sehe. Die Leute, die ich mag, sind aus dutzenden Gruppen “zusammen gewürfelt”.
Manche mögen meine Person, manche verachten diese. Ich reiße oftmals dumme Witze oder finde diese akzeptabel. Ich mache Kommentare, die andere Leute verletzen. Vielleicht sind meine Gedankengänge einfach anders gestrickt. Was für den einen ein Kompliment oder Witz ist stellt für den anderen einen Angriff dar. Verstehe ich in der Theorie, klar. Besonders aber bei Menschen denen man vertraut, ist es schwierig Grenzen zu erkennen. Ich kann verstehen, wenn man sich deshalb abwendet. Macht mich das zu einem schlechten Menschen? Weiß ich nicht, kann ich auch nicht beurteilen.
Mein Ziel ist immer noch ein Utopia. Eine Welt, in der jeder dem gleichen Wert zugesprochen wird. Wird das jemals Realität? Natürlich nicht. Daher versuche ich wenigstens selbst stetig irgendetwas zu verbessern. Wird von heute auf morgen etwas anders? Nein. Kann man sich langsam verbessern und Toxizität reduzieren? Klar.
Nimmt man nun mit Kunst jemandem seinen Wert? Das kann ich niemandem beantworten. Für mich ist Kunst etwas freies. Kunst darf und soll provozieren. Kunst soll Leute glücklich machen. Kunst soll Leute zum Nachdenken bringen. Menschen sind keine Kunst, sie erschaffen Kunst. Sind unstrukturierte Texte Kunst?

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