Rabe sein

Und ich breite meine Schwingen aus, flieg in mein Leben,
doch die Sonne will mich verkohlen und der Boden verkleben,
und die andern Vögel wollen eh nur meinen Fall erleben,
doch gleit ich immer weiter, denn dein Herz wird beben,
denn ich weiß, schlechtes kommt selten allein,
doch um mich zu stürzen, müsst’ man schon der Teufel sein,
mein Wille ist stark, auch wenn ich tod am Boden lieg,
denn meine Flügel verblassen nie, weil ich immer weiter flieg.

<Hook>
Wurd’ als Drache geboren, wollte nur Rabe sein,
wurd’ als Wolf erdacht, wollt’ niemals Jagdhund sein,
wurd’ als Tiger gemacht, wollt’ aber Kätzchen sein,
hab’ meinen Fuchs verloren, wollte doch nur Rabe sein.
Wurd’ als Drache geboren, wollte nur Rabe sein,
wurd’ als Wolf erdacht, wollt’ niemals Jagdhund sein,
wurd’ als Tiger gemacht, wollt’ aber Kätzchen sein,
hab’ meinen Fuchs verloren, wollte doch nur Rabe sein.
</Hook>

“Alles wird perfekt”, flüsterte stets mein Herz,
glaubte nie daran, kannte doch nur Schmerz,
“Versager”, sagte die Stimme im Kopf,
doch stets hab ich meine Wut in das Gute geklopft,
“Und am Ende ist alles gut”, hört’ ich das Licht,
am blutenden Arm, war das Ende in Sicht,
“Bleib hier, bitte bleib”, mein einziger Drang,
der Anker, der Sinn, der Lebensgesang.

<Hook />

Ich wart’ auf den letzten Moment, hab’ mich am Leben verbrannt,
und alle glauben immer noch, ich wäre so glücklich, verdammt!
Will auf meinen Narben schauen, doch scheinbar sind sie unsichtbar,
leb’ im Fiebertraum, doch dieser wird wohl niemals wahr.
Ich bin als Drache geboren, mit meiner Klinge am Arm?
Als Wolf erdacht, hasste stets den Menschenschwarm?
Als Tiger gemacht, kurz vorm selbstgewählten Ende?
Meinen Fuchs verloren, die ironische Wende?

Wollte doch nur Rabe sein…
Wollte doch nur Rabe sein…
Wollte doch nur Rabe sein…
Nur Rabe sein…
Rabe sein…
Rabe sein…
Rabe sein…

Rabe sein…

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